IPN auf der Maintenance 2014

02. – 03.04.2014, Hamburg

Um unser Netzwerk zu erweitern und einen Überblick über die aktuellen Trends der industriellen Instandhaltung und Produktionstechnik zu erhalten, haben wir die Maintenance 2014 in Hamburg besucht. Neben neuen Kontakten zu Unternehmen wie Cooper Standard, GreenGate und SKF konnten wir Expertenbeiträge von Anwendern und Herstellern zu den Themen „Industrie 4.0“ und „vorausschauende Wartung“ besuchen. Die wohl wichtigste Erkenntnis der Maintenance 2014: „Alle wollen es, keiner kann es so wirklich“. Diese Einschätzung klingt hart, zeigt aber auch, dass es im Bereich der industriellen Instandhaltung einen massiven Bedarf für Innovationen gibt. Uns steht also eine aufregende Zeit bevor.

Besonders auffällig war, dass die Grundlage aller vorgestellten Lösungen zur „vorausschauenden Wartung“ immer noch nur die Schwingungsanalyse ist. Diese Methode beruht auf bekannten Lager- und Unwucht-Frequenzen der beobachteten Maschine und ist entsprechend unflexibel hinsichtlich anderer Einflüsse auf die Maschine und der Anwendung auf andere Maschinentypen. Im Gegensatz zu unserem Ansatz werden keine weiteren Sensortypen einbezogen, dadurch kann eine Vielzahl von Fehlern nicht entsprechend (früh) detektiert und prognostiziert werden.

Ebenso auffällig ist, dass die Nachfrage nach Systemen zur „vorausschauenden Wartung“ stark ansteigt, die etablierten Anbieter aber eben keine befriedigende Antwort zur Hand haben.

Weitere Erkenntnisse von der Maintenance 2014:

  • Es gibt ein reges Interesse von Fachexperten an Messen wie der Maintenance
  • Durch die heute verfügbaren Technologien wird sich das Aufgabengebiet des Instandhalters stark verändern
  • Die Energieeffizienzrichtlinie (EERL) der EU führt zu erhöhter Aufmerksamkeit des Management an der Instandhaltung
  • Die industrielle Instandhaltung hat enormes Innovationspotenzial welches durch die EERL einen Startimpuls erhält
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