Um das Ziel einer kontinuierlichen Zustandsprognose / Prognose der Restlaufzeit von Anlagen zu erreichen, müssen die Vorhersagemodelle in Echtzeit auf neue Daten angewendet werden. Unser Modul inCARE automatisiert diesen Task für Sie und informiert die richtigen Personen, sobald eine Wartungsbedarf entsteht.

Das Modul IPN inCARE kommt zum Einsatz, wenn der Zeitpunkt eines Störungseintritts („Remaining Useful Life“) prognostiziert werden soll. Dazu wird für jede zu überwachende Anlage ein Echtzeit-Modell hinterlegt, das auf Basis der aktuellen Daten kontinuierliche Prognosen über den Maschinenzustand liefert. Die Prognosen werden auf der Grundlage von Prozess- und Zustandsdaten erstellt, welche durch die Module IPN inPOLL und/oder IPN inPREP bereitgestellt werden.

inCARE deckt die Phasen “Modellierung”, “Evaluierung” und “Deployment” des CRISP-DM ab. Ebenso übernimmt das Modul die kontinuierliche Anwendung der Modelle auf Ihre real-time Daten, um Ihnen eine durchgängige Einsicht in den aktuellen und zukünftigen Zustand ihrer Maschine zu geben.

Die Prognosemodelle können entweder durch IPN oder direkt vom Anwender erstellt und nach inCARE geladen werden. Für den Fall, dass Sie Ihre Modelle nicht selbst erstellen wollen, bieten wir entsprechende Dienstleistungen, basierend auf unserem IPN Vorgehensmodell an.

Das Modul IPN inCARE kommt vorrangig bei der Vorhersage des Wartungsbedarfs und/oder von kurzfristigen Störungen von Anlagen und Maschinen zum Einsatz. In von IPN realisierten Projekten werden zum Beispiel der Wartungsbedarf von Strangguss Anlagen – 28 Tage im vorhinaus, oder kurzfristige Störungen an Feuerwehrfahrzeugen und Einstiegssystemen – mehrere Minuten bis Stunden im vorhinein, mit dem Modul IPN inCARE vorhergesagt.